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so weit weg

phillip schulze und armin purkrabek sind auf der suche nach neuen bild- und tonwelten. vor jahren eingetaucht in ein universum aus digitalen baustoffen und analogen elementen strudeln sie von einer plattform zur naechsten. ein ausweg ist nicht in sicht. fast komisch scheint es, daß sie nun vor einem fernsehgeraet halt machen aber wer die beiden kennt weiß, daß sie nicht zum fernsehschauen hier sind. sie bearbeiten das "narrenkastl" mit all ihren hilfsmitteln derartig ungewoehnlich, daß einem hoeren und sehen vergeht.
"magnetstudie 02" ist ihr ganz persoenlicher versuch, die grenzen des elektromagnetisch manipulierten fernsehbildes auszuloten. wenn man die beiden bei ihrer arbeit sieht kann einem der fernseher schon einmal leid tun und man sehnt sich gern zurueck in eine zeit mit kabelfernsehen, 300 programmen und astreinem empfang denn bei "magnetstudie 02" ist man von dem "guten bild" meilenweit entfernt. und es sieht fast so aus als haetten sie selbst keine schuld daran denn das fernsehbild zerstoert sich regelrecht von selbst!
drei elektromagneten verzerren, zerkratzen und schleudern die bildmatrix des fernsehgeraetes derart durcheinander das einem beim betrachten des bildes ganz schwindlig wird. wunderschön technisch und schaurig zugleich. schauen sie sich das an!